Nach knapp 2,5 Jahren habe ich mich endlich getraut

Darf ich vorstellen?: Mein Meisterwerk – die Schnabelinabag mini.
Lange hat’s gedauert.
Schon sehr oft habe ich ganz tolle Schnabelinabags in den Facebookgruppen gesehen und habe mir natürlich das Freebook gleich bei Schnabelina heruntergeladen. Dies war tatsächlich bereits am 20.08.2014! Seit dem träume ich von einer eigenen Schnabelinabag, habe mich aber nie getraut weil ich bereits im Schnittmuster gesehen habe, daß es gefühlte 1000 Einzelteile sind, die zu bewältigen sind.
Dann habe ich irgendwann im letzten Jahr einen tollen London-Calling-Stoff beim Tedox gesehen und konnte einfach nicht an ihm vorbei gehen. Mittlerweile ist daraus schon ein Schal geworden (Beitrag folgt), aber an die Schnabelinabag hatte ich mich noch immer nicht gewagt.
Nun war meine letzte Handtasche leider nicht mehr so schön und auch irgendwie zu klein geworden, denn seit mein Sohn nicht mehr in den Kinderwagen mag, bin ich zu faul eine Wickeltasche mit rumzuschleppen. Trinkpäckchen, Gummibärchen, Feuchttücher und 2 Windeln müssen also mit in die Handtasche. Da habe ich nun einmal ganz tief durchgeatmet und mir das Ebook von der Schnabelinabag nochmal zur Hand genommen um mir alle Materialien die ich brauche aufzuschreiben und dann einkaufen zu gehen. Gesagt, getan. Nähstübchen Emily besucht, einen Haufen Geld dort gelassen und schon konnte es los gehen. In meiner Whatsapp-Nähgruppe noch Tips geben lassen und los ging’s.
Ich habe jeden Schritt nach und nach gemacht und die Teile auch erst dann zugeschnitten als ich sie brauchte, denn sonst wäre mir das bei den vielen Teilen einfach zu viel Chaos geworden.
Und ich muss zugeben: meine Angst war völlig unbegründet! Die Anleitung ist so verdammt gut geschrieben und bebildert, daß kaum etwas schief gehen kann. Es ging wirklich gut von der Hand und das Schwierigste war eigentlich nur das Wenden der Tasche. Alle Aufregung war also völlig umsonst *hi hi* Dies wird definitiv nicht meine letzte gewesen sein!
Im übrigen hab ich natürlich gleich jede Hürde mitgenommen, um mir die Tasche auch ja so schwer wie möglich zu machen 😀

Folgende „Features“ habe ich mir ausgesucht:

  • aufgesetzte Tasche rund mit Paspel
  • aufgesetzte Tasche schmal mit Paspel
  • Eckpatches mit Paspel
  • Seitenstreifen mit Zip-It-Teil und D-Ring für den Schultergurt
  • Hauptreißverschluß offen
  • Innenteilung
  • kleine Reißverschlußtasche innen

Verwendetes Material:

Außen1

Außen2

Reißverschluß oben

Seitenansicht

Boden

Einteilung innen

Reißverschluß innen

Teilen mit:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.